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Kriegstagebücher aus der Ukraine

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>>Tagebücher

  • Ihr wisst nicht, was Krieg ist: Tagebuch eines jungen Mädchens aus der Ukraine
    ISBN: 978-3426286227, von Yeva Skalietska und Dr. Alexandra Berlina, November, 2022
    Yeva ist ein zwölfjähriges ukrainisches Mädchen, das bei ihrer Oma in Charkiw nahe der russischen Grenze aufwuchs. Yeva liebt Sprachen, Bowling, Malen und Klavierspielen. 2022 erlebte sie in ihrer Heimatstadt den Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und beschloss, ihre Erlebnisse in einem Kriegstagebuch festzuhalten. Die englische Nachrichtensendung Channel 4 News berichtete über sie und ihr Tagebuch sowie ihre Flucht aus der Ukraine. Ihre Geschichte ging daraufhin unter dem Hashtag #Yevasdiary viral. Mittlerweile leben Yeva und ihre Großmutter in Dublin. Das Tagebuch wurde in mehreren Sprachen übersetzt.

>>Im Krieg: Zwei illustrierte Tagebücher aus Kiew und St. Petersburg
ISBN: 978-3328603252, von Nora Krug, Februar, 2024
Eine ukrainische Journalistin und ein russischer Künstler, ein Jahr lang begleitet von einer deutsch-amerikanischen Illustratorin. Zwei Leben im Krieg, zwei Tagebücher über 52 Wochen, ein Buch voller Hoffnung auf Frieden.

>>Ich verwandle mich.... Aufzeichnungen unter russischer Besatzung, ausgewählte Gedichte
ISBN: 978-3948259259, von Volodymyr Vakulenko (Autor), Franziska Davies (Nachwort), Victoria Amelina (Mitwirkende) November, 2024
Die Geschichte des Tagebuchs selbst ist so unfassbar und symbolisch wie das Inhalt:
"Der ukrainische Schriftsteller Volodymyr Vakulenko geriet in seinem Heimatdorf Kapitoliwka nahe Isjum im März 2022 unter russische Besatzung. In persönlichen Aufzeichnungen hielt er seine Beobachtungen und Gedanken aus dieser Zeit fest. Der letzte Eintrag stammt vom 21. März 2022. Sein geschundener Leichnam wurde im September 2022 nach der Befreiung der Region Isjum durch die ukrainischen Streitkräfte in einem der Massengräber gefunden. Viktoria Amelina, die ukrainische Schriftstellerin, fand diese Aufzeichnungen vergraben im Garten und veröffentlichte sie im Sommer 2023. Nur fünf Tage nachdem das Buch präsentiert wurde, wurde Victoria Amelina Opfer eines russischen Raketenangriffs auf ein Restaurant in Kramatorsk. Sie starb an ihren schweren Verletzungen am 1. Juli 2023, dem Geburtstag von Volodymyr Vakulenko. So ist dieses Buch auch ein Nachruf auf gleich zwei der hoffnungsvollsten Talente ihrer Generation in der ukrainischen Literatur und ein mahnendes Zeugnis des russischen Terrorkriegs gegen die Ukrainerinnen und Ukrainer und die ukrainische Kultur und Identität."